Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Bildung · Dein Weg
Ein freiwilliger Dienst für das Allgemeinwohl — im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich, im Sport, in der Integration oder im Zivil- und Katastrophenschutz. Anders als beim Freiwilligen Sozialen Jahr gibt es beim Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben: Wer die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat, kann ihn leisten. Der Dienst dauert mindestens sechs und höchstens 24 Monate und ist in Vollzeit oder in Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden möglich. Bezahlt wird er nicht wie ein Job: Es gibt ein Taschengeld, das die Einsatzstelle festlegt und das gesetzlich auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung gedeckelt ist, dazu oft Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung oder Geld dafür. Das Wichtigste für Familien steht in einem anderen Gesetz: Während eines Bundesfreiwilligendienstes läuft das Kindergeld weiter, bis das Kind 25 wird (§ 32 Absatz 4 Einkommensteuergesetz). Die Einsatzstelle meldet dich zur Sozialversicherung an. Ob du genommen wirst, entscheidet die Einsatzstelle — die Vereinbarung darüber ist die Grundlage des Dienstes.
Rechtsgrundlage
§§ 1, 2, 8 BFDG (Bundesfreiwilligendienstgesetz); Kindergeld-Fortzahlung: § 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 Buchst. d EStG
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Stand: 2026-08-25
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