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Basisrente („Rürup“) — Steuerabzug

Rente · Deine Vorsorge

Beiträge zu einer Basisrente kannst du als Sonderausgaben von der Steuer absetzen — seit 2023 zu 100 Prozent, bis zu einem Höchstbetrag, der sich am Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung bemisst und bei zusammenveranlagten Eheleuten doppelt zählt. Das ist vor allem für Selbstständige gedacht, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Bevor du das als Vorteil verbuchst, lies die Bedingung: Das Gesetz verlangt, dass der Vertrag nur eine monatliche, lebenslange Rente vorsieht, frühestens ab 62 — und dass die Ansprüche daraus weder vererbt noch übertragen, beliehen, verkauft oder in einer Summe ausgezahlt werden können. Was du einzahlst, ist bis zur Rente gebunden, und im Todesfall verfällt es, soweit du keine zulässige Hinterbliebenenabsicherung vereinbart hast. Wichtig noch: Wer als Beamter, Richter oder Soldat eine Versorgungsanwartschaft ohne eigene Beiträge erwirbt, muss den Höchstbetrag kürzen. Wir sagen dir hier, was im Steuergesetz steht — ob so ein Vertrag für dich sinnvoll ist, ist eine Anlageentscheidung, die wir nicht für dich treffen.

Rechtsgrundlage

§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b und S. 2 EStG (begünstigte Verträge, Bindung der Ansprüche); § 10 Abs. 3 S. 1–3 EStG (Höchstbetrag, Verdopplung bei Zusammenveranlagung, Kürzung bei beitragsfreier Versorgungsanwartschaft)
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Stand: 2026-08-25

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